- Warum es oft besser ist, nicht alle Altdaten zu importieren.
- Welcher "Wechsel-Typ" Sie sind und welche Route für Sie die beste ist.
- Wie Sie Stammdaten, Banken und (falls nötig) alte Buchungen korrekt übernehmen.
- Wie Sie Ihre Eröffnungsbilanz und Anfangsbestände korrekt setzen.
🚀 Neu bei uns? Ihr Fahrplan für den Software-Wechsel
Herzlich willkommen an Bord!
Der Wechsel der Buchhaltungssoftware fühlt sich oft an wie ein physischer Umzug: Es ist Arbeit, aber vor allem ist es die perfekte Gelegenheit, „auszumisten“ und sich neu einzurichten. Viele Anwender machen den Fehler, alte „Daten-Altlasten“ ungefiltert in das neue System zu kopieren.
Damit Sie nicht im Chaos starten, sondern mit einer sauberen Buchhaltung, haben wir diesen Leitfaden entwickelt. Er ist in drei klare Abschnitte unterteilt:
Die Diagnose & Vorbereitung: Das Fundament für alle.
Ihre persönliche Route: Der Import-Weg speziell für Ihre Situation.
Das Finale: Automatisierung und Go-Live.
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💡 Tipp: Sie schauen lieber zu, statt zu lesen? Die Inhalte dieses Artikels haben wir auch in unserem Webinar "Wechsel zu BuchhaltungsButler" für Sie zusammengefasst. |
Phase 1: Die Diagnose – Welcher Wechsel-Typ sind Sie?
Bevor Sie auch nur eine Datei importieren, müssen wir Ihren Status bestimmen. Merken Sie sich Ihren Typen für Phase 3.
| ✨ Typ A (Der Standard) | |
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Situation:
Start zum neuen Wirtschaftsjahr. |
Strategie:
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| 📚 Typ B (Die 1:1 Übernahme) | |
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Situation:
Unterjähriger Wechsel (z. B. Juli) |
Strategie:
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| 🛠️ Typ C (Die Reparatur) | |
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Situation:
Altdaten sind fehlerhaft/chaotisch |
Strategie:
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| ⚡ Typ D (Der Vereinfacher) | |
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Situation:
Wechsel von Bilanz/Debitoren zu EÜR |
Strategie:
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| 🚀 Typ E (Der Digitalisierer) | |
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Situation:
Bisher Excel/Papier |
Strategie:
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Phase 2: Die Vorbereitung (Für alle Typen)
Bevor wir Daten bewegen, bereiten wir Ihren neuen BuchhaltungsButler Account vor. Diese Schritte gelten für jeden Nutzer.
1. Unternehmensdaten einpflegen
Wechseln Sie über das Zahnrad-Symbol (Einstellungen) oben links in den Bereich "Unternehmensdaten" und füllen Sie alle Felder sorgfältig aus. Diese Stammdaten bilden die Basis für Ihre Rechnungsstellung sowie die Umsatzsteuervoranmeldung. Zudem lernt das System hier Ihre eigenen Daten kennen, was die Qualität der automatischen Belegerkennung maßgeblich verbessert.
2. Stammdaten für die Rechnungsstellung importieren
Kunden und Lieferanten (oder Mitglieder) sollten vorab im System sein.
Exportieren Sie Ihre Kontakt- und Artikellisten aus dem Altsystem (meist als CSV).
Importieren Sie diese unter Einstellungen > Import.
Hinweis für Typ B: Achten Sie darauf, dass Debitoren-/Kreditorennummern mit Ihrem Altsystem übereinstimmen.
3. Buchungskonten anlegen (Das Gerüst bauen)
Jedes Bankkonto, jede Kasse und jedes PayPal-Konto benötigt ein Gegenstück in der Buchhaltung. Nehmen Sie Ihre letzte Summen- und Saldenliste (SuSa) zur Hand.
Gehen Sie zu Einstellungen > Kontenverwaltung.
Legen Sie für jedes Finanzkonto ein entsprechendes Konto an (z. B. im SKR 03: „Bank 1200“, „Kasse 1000“).
Wichtig: Wir legen hier nur das Konto an. Wir verbinden es in diesem Schritt noch nicht mit der Live-Bank-Schnittstelle!
Phase 3: Ihre persönliche Route (Der Umzug)
Hier trennen sich die Wege je nach Typ. Bitte klicken Sie auf den Abschnitt, der Ihrem Typ entspricht, um die Anleitung zu sehen.
Phase 4: Abschluss & Automatisierung (Für alle Typen)
Herzlichen Glückwunsch, die Daten sind im System! Jetzt machen wir die Buchhaltung fit für den Alltag.
1. Saldenvorträge finalisieren (Bilanzkontinuität)
Unabhängig vom Import-Typ müssen gewisse Werte vorgetragen werden, damit Ihre Bilanz stimmt. Nutzen Sie dafür das Konto 9000 (Saldenvorträge Sachkonten).
Offene Posten: Prüfen Sie, ob unbezahlte Rechnungen aus der Zeit vor dem Wechsel im System sind. Falls nein, erfassen Sie diese manuell.
Anlagevermögen: Tragen Sie die Buchwerte Ihrer Anlagegüter gemäß der letzten Bilanz vor.
Verbindlichkeiten/Forderungen: Gleichen Sie die Summen mit Ihrer SuSa ab.
2. Automatisierung einrichten (Der Zeitsparer)
Dies ist der wichtigste Schritt für Ihre zukünftige Effizienz:
Regeln erstellen: Legen Sie unter Bank Regeln für wiederkehrende Abbuchungen an (Miete, Leasing, Telefon, Hosting).
Beleg-E-Mail: Richten Sie die Weiterleitung ein, damit Sie Rechnungen einfach per Mail an Ihren Account senden können.
3. Die Go-Live Checkliste
Führen Sie diesen kurzen Test durch, bevor Sie produktiv arbeiten:
[ ] Salden-Check: Stimmt der Saldo „Bank“ in der Software exakt mit Ihrem Online-Banking überein?
[ ] Beleg-Check: Senden Sie eine Test-Rechnung an Ihre Beleg-Inbox. Kommt sie an?
[ ] Regel-Check: Greift Ihre erste Automatisierungsregel bei einer neuen Transaktion?
Alles grün? Dann ist Ihr Umzug abgeschlossen. Wir wünschen viel Erfolg mit Ihrer neuen, effizienten Buchhaltung!